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Nomad eSIM Schweiz im Test 2026: fünfmal LTE – an allen vier Testorten online

  • Autorenbild: Josh von ByteBamboo
    Josh von ByteBamboo
  • vor 6 Tagen
  • 8 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Tagen

106 Mbit/s über 5G und später plötzlich offline. So endete mein Nomad-Test in Warschau.

In der Schweiz machte dieselbe eSIM fast das Gegenteil.


Für meinen Nomad eSIM Schweiz Test führte ich am 12. und 14. August 2026 fünf Speedtests an vier Standorten zwischen Bodensee und Alpstein durch.

Bei allen fünf Speedtests zeigte mein iPhone LTE statt 5G an. Einen Geschwindigkeitsrekord stellte Nomad damit nicht auf. Dafür kam an jedem Testpunkt eine Datenverbindung zustande.


Die Messwerte reichten von 3,97 Mbit/s an der Seealpsee-Talstation bis 92,17 Mbit/s in Romanshorn.


Mein Kurzurteil: Nomad war in der Schweiz unspektakulärer als in Warschau – und genau das gefiel mir besser. Kein 5G-Spitzenwert, aber an allen vier Teststandorten messbar.


Smartphone mit aktiver Nomad eSIM und LTE-Verbindung vor Schweizer Berglandschaft
Nomad eSIM im Schweiz-Test 2026: Bei allen fünf Speedtests zeigte das iPhone LTE statt 5G an.


Testgerät: iPhone 16 Pro · Testtage: 12. und 14. August 2026 · Speedtest-Tool: Speedtest by Ookla


Transparenzhinweis: Dieser Test wurde unabhängig durchgeführt. Die Anbieter hatten keinen Einfluss auf Durchführung, Messwerte oder Einordnung.


Nomad eSIM Schweiz: die wichtigsten Ergebnisse

Testpunkt

Ergebnis

Testzeitraum

12. und 14. August 2026

Getesteter Tarif

Unlimited für 3 Tage

Preis

CHF 8.89

Testgerät

iPhone 16 Pro

Installation

höchstens 5 Minuten

Aktivierung

weniger als 1 Minute

Genutztes Netz im Test

Salt

Angezeigter Netztyp

LTE bei allen fünf Speedtests

Seealpsee-Talstation

3,97 Mbit/s

Seealpsee

49,51 Mbit/s

Bodensee-Region

31,11 Mbit/s

Romanshorn

92,17 und 77,71 Mbit/s

Höchster Einzelwert

92,17 Mbit/s

Durchschnitt aller fünf Messungen

50,89 Mbit/s

Streaming und Hotspot

in diesem Schweiz-Test nicht getestet

Preis und Tarif entsprechen dem von mir getesteten Angebot im August 2026.


50,89 Mbit/s im Durchschnitt wirken neben den Spitzenwerten anderer eSIMs wenig spektakulär. Für Nomad ist aber eine andere Zahl interessanter: fünf Speedtests, fünfmal LTE, vier unterschiedliche Standorte und überall eine messbare Verbindung.


Ergebnisse des Nomad eSIM Schweiz-Tests mit fünf LTE-Messungen zwischen 3,97 und 92,17 Mbit/s
Fünf Speedtests, fünfmal LTE: Nomad erreichte im Schweiz-Test zwischen 3,97 und 92,17 Mbit/s.


So habe ich Nomad getestet


Die ersten drei Messungen führte ich am 12. August 2026 an der Seealpsee-Talstation, am Seealpsee und an einem anonymisierten Standort in der Schweizer Bodensee-Region durch.

Am 14. August kam Romanshorn als vierter Testpunkt dazu. Dort führte ich zwei Speedtests durch.

Alle Messungen liefen mit demselben iPhone 16 Pro und Speedtest by Ookla. Damit stehen für Nomad insgesamt fünf Einzelmessungen zur Verfügung.

Anders als bei meinem Warschau-Test habe ich in der Schweiz keinen separaten Streaming- oder Hotspot-Test durchgeführt. Aussagen dazu, wie sich YouTube, Netflix oder ein zweites Gerät über Nomad verhalten hätten, wären deshalb Spekulation.

Der Durchschnitt von 50,89 Mbit/s ist der Mittelwert aller fünf einzelnen Speedtests. Da Romanshorn zweimal gemessen wurde, fliesst dieser Standort doppelt in den Durchschnitt ein.

Dieser Test zeigt deshalb keine flächendeckende Nomad-Abdeckung der Schweiz. Er zeigt, was mein iPhone an vier konkreten Messpunkten gemessen hat.



Installation und Aktivierung: in höchstens fünf Minuten erledigt


Die Nomad-eSIM war innerhalb von höchstens fünf Minuten installiert.

Nach der Aktivierung dauerte es weniger als eine Minute, bis eine Mobilfunkverbindung bestand. Während der Schweizer Messungen nutzte die eSIM das Salt-Netz.


Nomad nennt für die Schweiz auf der offiziellen Tarifseite Salt und Sunrise als verfügbare Mobilfunknetze. Welches Netz tatsächlich verwendet wird, kann entsprechend vom Standort und der jeweiligen Verbindung abhängen. In meinen dokumentierten Messungen war es Salt.

Damit war die Einrichtung unauffällig. Kein besonderer Komfortvorteil, aber auch kein Problem.

Dann kam der interessantere Teil: Das iPhone blieb bei Nomad konsequent auf LTE.


Fünf Speedtests, fünfmal LTE


Bei anderen Anbietern wechselte die Netzanzeige je nach Standort zwischen 3G und 5G. Nomad tat nichts davon.


Bodensee-Region: LTE.Seealpsee: LTE.Talstation: LTE.Romanshorn: zweimal LTE.

Das klingt zunächst eher nach Nachteil. Schliesslich sieht 5G auf dem Display moderner aus.


Die Messwerte zeigen aber erneut, weshalb das Symbol allein wenig über die tatsächliche Verbindung aussagt.


Seealpsee-Talstation: nur 3,97 Mbit/s – aber LTE schlägt hier 5G


Der schwierigste Messpunkt für Nomad war die Seealpsee-Talstation.

Das iPhone zeigte LTE an. Im Speedtest erreichte die eSIM 3,97 Mbit/s im Download, 0,91 Mbit/s im Upload und eine Latenz von 151 ms.

Schnell ist das nicht.


Interessant wird der Wert erst im direkten Vergleich am gleichen Standort: Revolut zeigte dort 5G an und erreichte trotzdem nur 0,89 Mbit/s im Download.

Nomads LTE war in dieser Messung damit mehr als viermal so schnell wie Revoluts angezeigtes 5G.


Das macht LTE nicht grundsätzlich besser als 5G. Es zeigt nur ziemlich deutlich, wie wenig das Netzsymbol allein über die tatsächlich verfügbare Geschwindigkeit verrät.

Für diese Talstation-Messung liegt in meinen Rohdaten kein öffentlicher Ookla-Freigabelink vor.


Vergleich an der Seealpsee-Talstation: Saily 3G mit 5,53, Nomad LTE mit 3,97 und Revolut 5G mit 0,89 Mbit/s
Drei Netztypen am gleichen Messpunkt: Saily erreichte 5,53 Mbit/s über 3G, Nomad 3,97 Mbit/s über LTE und Revolut 0,89 Mbit/s über 5G.

Seealpsee: knapp 50 Mbit/s über LTE


Am Seealpsee verbesserte sich das Bild deutlich.


Nomad blieb auf LTE, erreichte aber 49,51 Mbit/s im Download und 8,61 Mbit/s im Upload. Die gemessene Latenz lag bei 52 ms.

Damit war Nomad an diesem Standort weit von Airalos Spitzenwert entfernt, lieferte aber eine deutlich schnellere Verbindung als zuvor an der Talstation.

Kein Netzwechsel. Kein 5G-Symbol. Einfach knapp 50 Mbit/s über LTE.


Bodensee-Region: weniger Download, dafür kräftiger Upload


Am anonymisierten Bodensee-Messpunkt erreichte Nomad 31,11 Mbit/s im Download.

Auffällig war hier der Upload: Mit 31,18 Mbit/s lag er praktisch auf dem gleichen Niveau wie der Download. Die Latenz betrug 41 ms.

Auch hier zeigte das iPhone ausschliesslich LTE an.


Nach den ersten drei Standorten stand damit eine ziemlich unspektakuläre Reihe auf meiner Liste:


3,97 → 49,51 → 31,11 Mbit/s


Kein Rekord. Aber auch kein Verbindungsabbruch wie im Warschau-Test.

Zwei Tage später wurde Nomad in Romanshorn deutlich schneller.


Romanshorn: zweimal LTE, zweimal deutlich schneller


In Romanshorn führte ich zwei Messungen durch.

Die erste erreichte 92,17 Mbit/s im Download, die zweite 77,71 Mbit/s. LTE blieb bei beiden Tests bestehen.


Auch die übrigen Werte waren brauchbar:


Messung

Download

Upload

Latenz

Romanshorn A

92,17 Mbit/s

22,58 Mbit/s

79 ms

Romanshorn B

77,71 Mbit/s

46,82 Mbit/s

73 ms

Zwischen den beiden Downloadwerten lagen rund 14 Mbit/s.

Das ist deutlich weniger spektakulär als die Schwankungen, die ich bei einzelnen anderen eSIMs am gleichen Standort gemessen habe. Zwei Speedtests reichen trotzdem nicht, um Nomad deshalb eine allgemein stabilere Verbindung zu bescheinigen.


Was ich sagen kann: Die beiden höchsten Nomad-Werte meines Schweiz-Tests entstanden in Romanshorn – weiterhin ohne 5G.



Nomad Speedtest in Romanshorn mit 92,17 Mbit/s Download über LTE
Höchste Nomad-Messung im Schweiz-Test: 92,17 Mbit/s Download in Romanshorn über LTE.
Nomad Speedtest in Romanshorn mit 77,71 Mbit/s Download über LTE
Zweite Messung in Romanshorn: Nomad erreichte 77,71 Mbit/s im Download und blieb auf LTE.

Die komplette Messreihe


Die fünf Messungen zeigen Nomads Schweizer Ergebnis besser als der Durchschnitt allein:

Messpunkt

Netztyp

Download

Upload

Latenz

Seealpsee-Talstation

LTE

3,97 Mbit/s

0,91 Mbit/s

151 ms

Seealpsee

LTE

8,61 Mbit/s

52 ms

Bodensee-Region

LTE

31,18 Mbit/s

41 ms

Romanshorn A

LTE

22,58 Mbit/s

79 ms

Romanshorn B

LTE

46,82 Mbit/s

73 ms

Der rechnerische Durchschnitt beim Download liegt bei 50,89 Mbit/s.


Zwischen langsamster und schnellster Messung liegen trotzdem mehr als 88 Mbit/s. Auch Nomad war also deutlich vom Standort abhängig.

Der Unterschied zu mehreren anderen eSIMs lag weniger in der Geschwindigkeit als im Netztyp: Nomad blieb bei sämtlichen Messungen auf LTE.

Vier der fünf Messungen lassen sich zusätzlich über die verlinkten originalen Ookla-Ergebnisse nachvollziehen. Für die Talstation ist in meinen Rohdaten kein Freigabelink hinterlegt.


Fünf Nomad LTE-Speedtests in der Schweiz mit Downloadwerten von 3,97 bis 92,17 Mbit/s
Die Nomad-Messwerte schwankten je nach Standort deutlich: von 3,97 Mbit/s an der Talstation bis 92,17 Mbit/s in Romanshorn.

Warschau gegen Schweiz: gleiche eSIM, komplett andere Geschichte


Mein vorheriger Nomad-Test in Warschau endete ziemlich eindeutig.

Dort verband sich die eSIM über 5G mit dem Play-Netz und erreichte 106 Mbit/s. 4K-Streaming und Hotspot funktionierten zunächst problemlos.

Später flossen trotz sichtbarem Mobilfunksignal keine Daten mehr.

In der Schweiz sah es fast umgekehrt aus:


Warschau

Schweiz

Angezeigter Netztyp

5G

ausschliesslich LTE

Höchster Download

106 Mbit/s

92,17 Mbit/s

Dokumentierte Standorte

ein Testgebiet

vier Messpunkte

Verbindungsproblem

später keine Daten mehr

an allen vier Messpunkten Speedtest möglich

Streaming/Hotspot

getestet

nicht getestet

Das macht Nomad in der Schweiz nicht automatisch zuverlässiger als in Polen. Dafür sind zwei kurze Tests viel zu wenig.


Es zeigt aber etwas, das für mich interessanter ist als die 5G-Anzeige: Im Warschau-Test hatte Nomad das bessere Netzsymbol und den höheren Spitzenwert. Im Schweiz-Test war die Verbindung weniger spektakulär, dafür an jedem Messpunkt nutzbar.



Vergleich der Nomad eSIM Tests in Warschau und der Schweiz mit 5G und LTE
Gleicher Anbieter, andere Erfahrung: In Warschau erreichte Nomad 106 Mbit/s über 5G, verlor später aber die Datenverbindung. In der Schweiz blieb Nomad bei allen fünf Messungen auf LTE.


Unlimited bedeutet nicht unbegrenzt Highspeed


Getestet habe ich Nomads Unlimited-Tarif für drei Tage zum Preis von CHF 8.89.

Bei den entsprechenden Unlimited-Angeboten wird das verfügbare Highspeed-Datenvolumen pro Tag beim Kauf festgelegt. Ist dieses Tageskontingent aufgebraucht, kann die Verbindung laut Nomad bis zum nächsten Reset mit 512 kbit/s weitergenutzt werden. Das Highspeed-Kontingent wird nach 24 Stunden erneuert.


Das ist wichtig, weil «Unlimited» damit nicht «dauerhaft unbegrenzte Geschwindigkeit» bedeutet.


Aus meinen fünf Schweizer Speedtests lässt sich nicht ableiten, dass während des Tests eine solche Drosselung aktiv war. Dafür fehlen mir entsprechende Verbrauchsdaten.


Nomad gibt für die Schweizer Tarife ausserdem eine Aktivierungsfrist von bis zu 60 Tagen nach dem Kauf an.


Ein Punkt ausserhalb des Speedtests: der Support


Der Schweizer Netztest fiel für Nomad besser aus als mein Warschau-Erlebnis. Beim Support sieht das Bild weniger stark aus.


In meinem separat durchgeführten Support-Test erreichte Nomad 63,4 von 100 Punkten und lag damit auf Rang fünf der fünf getesteten Anbieter.

Gemessen wurden unter anderem die Zeit bis zu einer menschlichen Antwort, die Anzahl notwendiger Nachrichten und die Lösungsqualität.

Geschwindigkeit und Support verrechne ich bewusst nicht zu einer künstlichen Gesamtnote. Wer bei einer Reise-eSIM besonderen Wert auf Support legt, sollte diesen Punkt deshalb getrennt betrachten.



Was mir an Nomad gefallen hat


  • an allen vier Schweizer Teststandorten kam eine Datenverbindung zustande

  • bis zu 92,17 Mbit/s trotz durchgehender LTE-Anzeige

  • Installation in höchstens fünf Minuten

  • Aktivierung in weniger als einer Minute

  • kein vollständiger Datenverlust wie beim Warschau-Test dokumentiert

  • vier der fünf Speedtests über originale Ookla-Ergebnisse nachvollziehbar


Was mich gestört hat


  • bei keiner der fünf Schweizer Messungen wurde 5G angezeigt

  • an der Seealpsee-Talstation nur 3,97 Mbit/s im Download

  • Geschwindigkeit je nach Standort deutlich unterschiedlich

  • für die Talstation liegt kein öffentlicher Ookla-Freigabelink vor

  • im separaten Support-Test mit 63,4 Punkten letzter der fünf getesteten Anbieter


Fazit: Würde ich Nomad in der Schweiz nochmals nutzen?


Ja, Nomad wäre nach diesem Schweiz-Test für mich wieder eine Option.


Nicht weil die eSIM besonders schnell war. Und sicher nicht wegen 5G – das bekam ich während keiner meiner fünf Messungen angezeigt.


Der entscheidende Unterschied zum Warschau-Test war ein anderer: An allen vier Schweizer Testpunkten kam eine Datenverbindung zustande.

Die Geschwindigkeit schwankte dabei erheblich. An der Talstation waren es nur 3,97 Mbit/s, in Romanshorn bis zu 92,17 Mbit/s. Für eine pauschale Aussage über Nomad in der gesamten Schweiz reicht das nicht.


Mein Fazit ist deshalb bewusst schmaler:


Nomad zeigte in meinem Schweiz-Test fünfmal LTE statt 5G. Das sah weniger beeindruckend aus als in Warschau – funktionierte an den getesteten Standorten aber deutlich unspektakulärer. Und genau das ist bei Reiseinternet manchmal die bessere Geschichte.


Einordnung: Dieser Bericht basiert auf einem Praxistest mit einem iPhone 16 Pro an vier Messpunkten und zwei Testtagen. An den ersten drei Standorten erfolgte jeweils eine Messung, in Romanshorn zwei. Streaming und Hotspot wurden im Schweiz-Test nicht getestet. Netztyp, Geschwindigkeit und Verfügbarkeit können sich je nach Standort, Zeitpunkt und Netzauslastung verändern.


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Transparenzhinweis: Bei Nutzung dieses Codes erhalten wir von Nomad eine kleine Prämie. Das hat keinen Einfluss auf unsere Testergebnisse und Bewertungen – diese basieren ausschliesslich auf unseren eigenen Speedtest- und Support-Messdaten.

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